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Puhdys - Alle Wege 

Ich liebe dich um frei zu sein, 
ich reiße aus vor dir, 
dein Lachen fängt mich ein. 
Ich such' ein Glück, das anders heißt, 
und kehr zurück zu dir, 
sobald du mir verzeihst. 
Ich folg' meiner Sehnsucht, 
und wer wartet am Ziel? 
Alle Wege dreh'n sich im Kreis 
und das einzige, was ich weiß, 
daß ich ohne dich nicht mehr leben will. 
Ich fühl mich stark genug, zu gehen, 
gerate in Gefahr, 
du kommst mir beizustehn. 
Ich tank mich auf mit deinem Mut 
und deine Wärme strömt in mich wie neues Blut. 
Dann läßt du mich geh'n, 
und wo komm ich an? 
Alle Wege führen im Kreis, 
und das einzige, was ich weiß, 
daß ich ohne dich nicht mehr will. 
Alle Wege führen im Kreis, 
und das einzige, was ich weiß, 
daß ich ohne dich nicht mehr leben will.

Puhdys - Alles war so neu 

Meine Tage war'n hier vorbei. Ich ging in die Stadt. 
Ich kam in ein fremdes Land, wo es Chancen gab. 
Dunkle Nacht im Neonlicht, warst mein bester Freund. 
Alles sah so anders aus, alles war so neu. 
Alles war so fremd für mich, alles war so neu. 

Hier hab ich mein Glück gesucht, in der großen Stadt. 
In dem weiten Häusermeer, wo es Chancen gab. 
Heller Schein am Horizont, warst so ewig weit. 
Alles sah so anders aus, alles war so neu. 

Irgendwie kam ich nicht klar, in der fremden Stadt. 
Ich kam mir so hilflos vor, wo es Chancen gab. 
Dunkle Nacht im Lichterglanz, voller Heuchelei. 
Alles sah so anders aus, alles war so neu. 

Dieser Traum vom großen Glück. 
Er war nicht mehr da. 
Ich wollt nur nach Haus zurück. 
Dahin, wo ich mal war. 
Die Häuser vor dem kleinen Wald. 
Die Alten auf der Bank. 
Das alles wollt ich wiederseh'n, 
denn ich hab erkannt: 
Alles sah so anders aus, alles war so neu. 
Alles war so neu. Alles war so neu.

Puhdys - Als Ich Mir Wünschte, Ein Kind Zu Sein 

Als ich mir wünschte, ein Kind zu sein, 
hat der Tag längst sein Licht ausgelöscht. 
Stille drang durch alle Fenster ein 
als ich mir wünschte, ein Kind zu sein. 

Als ich mir wünschte, ein Kind zu sein 
tanzte Rauch im Kerzenlicht. 
Die Worte schliefen allmählich ein 
als ich mir wünschte, ein Kind zu sein. 

Als ich mir wünschte, ein Kind zu sein 
war mir zum Lachen und Weinen zugleich. 
Fühlte mich arm, fühlte mich reich 
als ich mir wünschte, ein Kind zu sein. 

Als ich mir wünschte, ein Kind zu sein 
trugen mich gläserne Wolken ganz sacht. 
Der Tag hat mich zu Dir gebracht 
als ich mir wünschte, ein Kind zu sein.

Puhdys - Alt Wie Ein Baum 

Alt wie ein Baum möchte ich werden 
genau wie der Dichter es beschreibt, 
alt wie ein Baum, mit einer Krone die weit-weit-weit-weit 
die weit über Felder zeigt. 

Alt wie ein Baum möchte ich werden 
mit Wurzeln die nie ein Sturm bezwingt 
alt wie ein Baum, der all die Jahre so weit-weit-weit-weit 
die weit kühlen Schatten bringt. 

Alle meine Träume . . . fang' ich damit ein 
Alle meine Träume . . . yeh yeh yeh 
zwischen Himmel und Erde zu sein 
zwischen Himmel und Erde zu sein.

Puhdys - Auf dem Wege 

Auf dem Wege in ein fernes Land da fand ich in mir selbst das Leben. 
Auf dem Wege zu Erfolg und Ruhm da fand ich in mir selbst das Leben. 
Auf dem Wege in ein fernes Land, noch nicht vermessen und bekannt. 
Auf dem Wege in ein fernes Land am Weltenrand, 
wußte ich das Eine nicht, daß alles aus uns selber spricht. 
Auf dem Wege in ein fernes Land da fand ich in mir selbst das Leben. Leben. 

Auf dem Wege zu Erfolg und Ruhm, zu dem was zählt in dieser Welt. 
Auf dem Wege zu Erfolg und Ruhm, zu dem was gilt, 
wußte ich das Eine nicht, daß alles aus uns selber spricht. 
Auf dem Wege zu Erfolg und Ruhm da fand ich in mir selbst das Leben. Leben. 

Auf dem Wege in ein fernes Land, noch nicht vermessen und bekannt. 
Auf dem Wege in ein fernes Land am Weltenrand, 
wußte ich das Eine nicht, daß alles aus uns selber spricht. 
Auf dem Wege in ein fernes Land da fand ich in mir selbst das Leben. 
Leben. Leben Leben. Leben. Leben

Puhdys - Auf der Fahrt 

kaltes Weltenall 
leerer felsenhall 
wo´s keine menschen gibt 
oh Gespensterstadt 
marmor viel zu glatt 
wo´s keine menschen gibt 

aber wir sind hier 
und wir bleiben hier 
weils´ hier noch menschen gibt 

wir sind auf der fahrt 
nach einer neuen art 
wir sind auf der fahrt 
nach menschenland 

kein utopia und kein nimmerda 
die kinder sehn es schon

Puhdys - Bauernhochzeit 

es war einmal ein bauernsohn 
hauer wie sein vater schon 
ein mädchen aus der stadt führte er zum traualtar 
man feierte die ganze nacht 
das ganze dorf hat mitgemacht 
und immer wieder schwärmte man 
wie schön die hochzeit war 

und wieder schoß amor den pfeil in die herzen 
und wieder lachte amor 
weil eine neue liebe begann 

ein ganzes jahr war er ihr treu 
dann suchte er die liebe neu 
und jeden abend zog vom hof der Bauernsohn 
die leute lachten sagten klar 
er ist so wie der alte war 
das ist auf diesem hof 
schon alte tradition 

auch sie zog eines abends los 
und jeder sagt was macht die bloß 
das hat er nicht verdient der arme Bauernsohn 
sie hat das ganze dorf schockiert 
und sich nicht einmal geniert 
die neue liebe von der bauersfrau die wartet schon 

und wieder schießt amor den pfeil in die herzen 
und wieder lacht amor 
weil eine neue liebe beginnt

Puhdys - Der Sonne entgegen 

Es ist Nacht und wir sind eins, 
nur Dunkelheit deckt uns zu. 
Schweiß auf der Haut, 
ich fühle und weiß 
so einmalig aufregend bist nur du. 
Das alles soll niemals zu Ende gehen. 
Auch der Morgen vertreibt nicht die Gier, 
und wenn wir die Sonne am Fenster sehn 
will ich immer noch eins sein mit dir. 
Immer weiter mit dir, 
will ich treiben mit dir. 
Immer weiter mit dir, 
der Sonne entgegen. 
Schweiß auf der Haut, 
ich fühle und weiß, 
nur du bist die Zukunft. 
Immer weiter mit dir, 
will ich treiben mit dir. 
Immer weiter mit dir, 
der Sonne entgegen. 
Und wenn wir die Sonne am Fenster sehn, 
will ich immer noch eins sein mit dir.

Puhdys - Die Boote der Jugend 

Es gibt manche Leute, die haben vergessen. 
Daß sie sie einst im Boot der Jugend gesessen. 
In dem sie fuhren gegen die Flut 
mit Segeln aus Jeans und Rock 'n Roll im Blut. 

Heut' lieg'n sie an Stegen der Intoleranz 
Betrachten die Boote aus sichrer Distanz. 
Und zeigen verächtlich mit Fingern auf sie 
Verkünden, die Jugend sei verdorben wie nie. 

Noch vor ein paar Jahren, als sie selber jung waren 
sie die Freiheit sich nahmen, anders zu sein. 
Doch das gleiche Recht räumen sie 
der Jugend von heute leider nicht ein. 

Einst warn sie Rebellen gegen Spießigkeit. 
Sie sprengten die Normen ihrer Zeit. 
Sie hatten Ideale und auch manches Idol. 
Und ihren Habitus machen sie zum Symbol. 

Noch vor ein paar Jahren, als sie selber jung waren 
sie die Freiheit sich nahmen, anders zu sein. 
Doch das gleiche Recht räumen sie 
der Jugend von heute leider nicht ein. 

Sie denken heut leider nicht mehr daran. 
Daß sie Wellen schlugen im Ozean. 
Gestrandet am Ufer Kapitäne a.d. 
Die Boote der Jugend fahren weiter zur See.

Puhdys - Die ganze Nacht 

Der Tag war sehr kalt und ich sehne mich nach Deiner Wärme 
Heute Nacht, Heute Nacht 
Dein Bild war mir nah, wenn ich dachte an Dich in der Ferne 
Jede Nacht, Jede Nacht 
Wenn ich Deine Haut berühr und Deinen Atem spür 
wird in mir die Sehnsuch wach. 
Ich brauche Deine Liebe heut Nacht. 

Die ganze Nacht, so nah bei Dir, 
will ich gefangen sein. 
Die ganze Nacht, ich so in Dir, 
woll'n wir zusammen sein. 

Wie Stürme so wild und wie Feuer so heiß will ich brennen. 
Heute Nacht, Heute Nacht 
In Deinem Bett soll mein Blut in den Adern gerinnen. 
Heute Nacht, Heute Nacht 

Wenn ich Deine Haut berühr und Deinen Atem spür 
wird in mir die Sehnsuch wach. 
Ich brauche Deine Liebe heut Nacht. 

Die ganze Nacht, so nah bei Dir, 
will ich gefangen sein. 
Die ganze Nacht, ich so in Dir, 
woll'n wir zusammen sein. 

Wenn ich Deine Haut berühr und Deinen Atem spür 
wird in mir die Sehnsuch wach. 
Ich brauche Deine Liebe heut Nacht. 

Die ganze Nacht, so nah bei Dir, 
will ich gefangen sein. 
Die ganze Nacht, ich so in Dir, 
woll'n wir zusammen sein. 

Die ganze Nacht, so nah bei Dir, 
will ich gefangen sein. 
Die ganze Nacht, ich so in Dir, 
woll'n wir zusammen sein.

Puhdys - Die Wärme der Nacht 

Es war nur die Wärme der Nacht 
als ich Dich begehrt. 
Daß ich schon von Liebe sprach, 
war meine Worte nicht wert. 

Du hast es genau gewußt, 
doch nicht abgelehnt. 
Es gibt auf der Welt nicht viel, 
für das man sich noch schämt. 

Es war nur die Wärme der Nacht 
und nicht viel mehr. 

Es waren kaum zwei Jahre vorbei. 
Unendlich liebte ich Dich. 
Noch immer schliefst Du nachts bei mir, 
doch am Tag verrietst Du mich. 

Ich nahm Deine Lügen hin. 
Ich war oft wie gelähmt. 
Es gibt auf der Welt nicht viel 
für das man sich noch schämt. 

Es war Deine Wärme nur, 
Deine Liebe nicht.

Puhdys - Dieser Tag gehört dir 

Ich lieb das Leben und liebe Dich 
und meine Kinder. 
Ich lieb den Sommer und manchmal auch mich, 
wenn ich zufrieden bin. 
Ich hasse Langeweile und Monotonie, 
ich hasse Intoleranz, 
ich hasse Gewalt und manchmal auch mich, 
wenn ich unzufrieden bin. 

Und manchmal hasst man die Nacht, 
weil sie nicht enden mag. 
Doch mitten in der dunklen Nacht 
beginnt der neue Tag. 

Und dieser Tag gehört Dir 
und dieser Tag gehört mir 
und überhaupt, wenn Du willst, 
verbring ich jeden mit Dir. 

Ich glaube an alles, 
was mich überzeugt, 
ich glaub den Göttern nicht. 
Ich glaube an Dich und glaube an mich, 
wenn ich in Deinen Armen bin. 

Und dann wünscht man sich, 
daß die Nacht nie enden mag, 
doch mitten in der dunklen Nacht 
beginnt der neue Tag. 

Und dieser Tag gehört Dir 
und dieser Tag gehört mir 
und überhaupt, wenn Du willst, 
verbring ich jeden mit Dir. 

Und dieser Tag gehört Dir 
und dieser Tag gehört mir 
und überhaupt, wenn Du willst, 
verbring ich jeden mit Dir.

Puhdys - Eine Frage der Ansicht 

Dein Lachen ist sachlich, 
Dein reden so fachlich 
korrekt und so wichtig, 
Du machst alles richtig. 
Ja, ja. 
Und ich steh daneben 
und denke, mein Leben 
läuft völlig verkehrt, 
Du hast mich belehrt. 
Belehrt über Weiber, 
über Titten und Leiber, 
über Vögel wie mich 
und tolle Typen wie Dich. 
Ja, ja. 

Es ist alles nur eine Frage der Ansicht, 
der eine sieht's gar nicht 
und der andere sieht's so. 
Es ist alles nur eine Frage der Ansicht, 
einer pinkelt daneben und der andere 
ins Klo. 
So, so. 

Ich fühl mich beschissen, 
das konn't ich nicht wissen. 
Du bist nun mein Held 
und erklärst mir die Welt. 
Ja, ja. 

Daß selbst die Emanzen 
nach Deiner Pfeife tanzen, 
daß die Klofrau nur rumsitzt 
und daß Du 10mal abspritzt. 
Daß Du aus Scheiße Geld machst, 
die Kohle verzehnfachst 
und daß Du auch weißt, 
wie man Bräute aufreißt. 
Ja, ja. 

Es ist alles nur eine Frage der Ansicht, 
der eine sieht's gar nicht 
und der andere sieht's so. 
Es ist alles nur eine Frage der Ansicht, 
einer pinkelt daneben und der andere 
ins Klo. 
So, so. 

Du weißt, daß die Grünen 
alle zuviel verdienen, 
daß die Ossis alle rot sind 
und die PUHDYS längst tot sind. 
Ja, ja. 

Daß Meyer's neun Kinder 
alle ausseh'n wie Rinder 
und er zahlt bis zur Rente 
immer schön Alimente. 
Dabei sind's gar nicht seine 
jedenfalls nicht alle neune, 
denn jetzt kam es raus, 
die sind von Harry und Klaus. 
Ja, Ja. 

Es ist alles nur eine Frage der Ansicht, 
der eine sieht's gar nicht 
und der andere sieht's so. 
Es ist alles nur eine Frage der Ansicht, 
einer pinkelt daneben und der andere 
ins Klo. 
So, so. 

Puhdys - FC Hansa, wir lieben dich total 

Wer hat die schnellsten und die allerschönsten Fußballbeine? 
FC Hansa Ohohoh 
Wen hätte manche Frau so gerne ganz für sich alleine? 
FC Hansa Ohohoh 
Wer schießt die Bälle wie Raketen sicher rein ins Tor? 
FC Hansa Ohohoh 
Wer lässt die Gegner beten wenn die Fans singen im Chor: 

FC Hansa du bist so genial 
FC Hansa wir lieben dich total 
auch wenn du mal danebenschießt, wir sind für dich da 
FC Hansa, FC Hansa 

Wer hat den schönsten Fußballpräsidenten auf der Welt? 
FC Hansa Ohohoh 
Wer hat den besten Torwart, der die Bälle alle hält? 
FC Hansa Ohohoh 
Wer hat die besten Fans, die rufen laut bei jedem Tor? 
FC Hansa Ohohoh 

FC Hansa du bist so genial 
FC Hansa wir lieben dich total 
auch wenn du mal danebenschießt, wir sind für dich da 
FC Hansa, FC Hansa 

FC Hansa du bist so genial 
FC Hansa wir lieben dich total 
auch wenn du mal danebenschießt, wir sind für dich da 
FC Hansa, FC Hansa 

FC Hansa Ohohoh 
FC Hansa Ohohoh 
FC Hansa Ohohoh 
FC Hansa Ohohoh 
FC Hansa Ohohoh 
FC Hansa Ohohoh 
.....

Puhdys - Für die Muttis einen Blumenstrauß 

as sind das für Heimlichkeiten heute? 
Überall sieht man die kleinen Leute. 
Wie die Heinzelmännchen flitzen sie von Haus zu Haus 
stellen Blumen auf. 

Für die Muttis einen Blumenstrauß. 
Einen großen bunten Blumenstrauß. 

Heute lassen sie es sich nicht nehmen 
alle Muttis einmal zu verwöhnen. 
Frühstück, Kaffee, Abendbrot auf ganz spezielle Art. 
Es ist Feiertag. 

Für die Muttis einen Blumenstrauß. 
Einen großen bunten Blumenstrauß. 

Und man singt die allerschönsten Lieder. 
Böse Dinge macht man niemals wieder. 
Liebe Worte, die man noch an diesem Tage sagt: 
Es ist Feiertag. 

Für die Muttis einen Blumenstrauß. 
Einen großen bunten Blumenstrauß.

Puhdys - Gentleman 

Trägt mich mein heisser Hirsch mal zu schnell 
durch das schöne, das volkesgeigne Land, 
nimmt mich ein braver Mann 
wie ein Vater an die feste Hand 
und sagt zu mir gleich: 
Na-na-na na-na-na-na-na-na-na-na na-na-na-na, 
das tut doch kein Gentleman. 
Na-na-na na-na-na-na-na-na-na-na na-na-na-na, 
etwas Zeit muss man sich gönn'. 
Kennt ihr das Märchen, das alte noch, 
als im Städtchen der Hans bei Gretel saß. 
Oh - und als die Hexe kann, 
Tag für Tag bei ihm das Wachstum maß, 
da sagte er nur: 
Na-na-na na-na-na-na-na-na-na-na na-na-na-na, 
das tut doch kein Gentleman. 
Na-na-na na-na-na-na-na-na-na-na na-na-na-na, 
etwas Zeit muss man sich gönn'.

Puhdys - 1 Gedanken 

Ich spür neue Kraft 
Neue Gefühle im Bauch 
Neue Motivation 
Ich hab neuen Mut 
Und machte mit mir 
Meine eigne Revolution 

Ich entdecke auf einmal 
In mir andre Seiten 
Hab keine Lust mehr 
Um Peanuts zu streiten 
Ich sehe jetzt vieles 
Mit anderen Augen 
Und fang plötzlich an 
An Wunder zu glauben 

Und oben toben die Gedanken 
In meinem Kopf ist Karneval 
Und oben toben die Gedanken 
Und jedes Mal bist Du überall 

Ich schaue nach vorn 
Und erkenn meine Grenzen 
Doch sie sind offen für mich 
Ich schaue nach innen 
Und bemerke mehr Leben 
Und könnte mit mir 
Durchs Weltenall schweben 

Und oben toben die Gedanken 
In meinem Kopf ist Karneval 
Und oben toben die Gedanken 
Und jedes Mal bist Du 

Puhdys - alles hat seine zeit

Lag an einem Strand 
Und war zufrieden 
In einem fernen Land 
Und es war Frieden 
Ein Paradies 
Geschaffen für die Ewigkeit 
Für alle Zeit 

Doch die Welt verändert sich 
Ob wir's mögen oder nicht 
Nichts bleibt für die Ewigkeit 
Alles hat seine Zeit 
Doch die Welt verändert sich 
Ob wir's mögen oder nicht 
Da wo heut noch Frieden ist 
Können morgen schon Trümmer sein 

Ich sah das Sonnenlicht 
Im Meer sich spiegeln 
Und Kinder die im Sand 
Furchtlos spielen 
Ein Paradies 
Geschaffen für die Ewigkeit 
Für alle Zeit 

Doch die Welt verändert sich 
Ob wir's mögen oder nicht 
Da wo einst Atlantis war 
Ist heute nur das Meer 
Doch die Welt verändert sich 
Ob wir's mögen oder nicht 
Und der Platz neben dir 
Ist morgen vielleicht schon leer 

Kein Paradies 
Bleibt für die Ewigkeit 
Alles hat seine Zeit 

Denn die Welt verändert sich 
Ob wir's mögen oder nicht 
Da wo einst Atlantis war 
Ist heute nur das Meer 
Denn die Welt verändert sich 
Ob wir's mögen oder nicht 
Und der Platz neben dir 
Ist morgen vielleicht schon leer

Puhdys - An den Ufern der Nacht 

Wenn der Abend sich der Stille neigt, und den Tag zur Ruhe bringt 
leg ich ab die Last, die mich fast ausgebrannt. 
Wenn aus Stunden, die man abgestreift später man noch einmal nimmt, 
dann ist vieles, was zuvor war, neu erkannt. 
An den Ufern der Nacht zieht der Tag an mir vorbei. 
War er gut? War er schlecht? Habe ich gelebt? War ein Traum für mich dabei? 

Wenn der Abend sich der Stille neigt, und wenn ich dann bei Dir bin, 
haben Licht und Schatten ihren Teil getan. 
Wenn die Wahrheit wie aus Nebel steigt und die Zärtlichkeit Dir bringt, 
halten wir die Zeit für ein paar Stunden an. 
An den Ufern der Nacht zieht der Tag an uns vorbei. 
Und wir ruhen uns aus, eh wir weitergehn, wieder neue Wege gehn. 

An den Ufern der Nacht zieht der Tag an uns vorbei. 
Und wir ruhen uns aus, eh wir weitergehn, wieder neue Wege gehn.

Puhdys - Auf der Straße in die Nacht 

Wenn der Morgen uns entdeckt, verbrennt im Licht die Zeit. 
In Ewigkeit, 
die uns fallen sah. 
Aus dem tiefen Schattenland vertreibt uns Tageszeit.. 
Alles löst sich auf, 
wie kalter Rauch kalter Rauch. 
Deine Blicke nehm ich auf, und hüll mich in sie ein. 
Tageseinsamkeit schneidet mir die Haut. 
Warten bis der Abend kommt, macht meine Seele frei. 
Alles löst sich auf, wie kalter Rauch kalter Rauch. 

Und Du löschst die Lichter aus. Nur eine Flamme brennt. 
Und brennt, bis alles verbrennt. 
Auf der Straße in die Nacht gibt mein Schatten auf Dich acht. 
Ihn reibt der Tag nicht auf, er schweigt bis wir schrein. 

Wenn der Morgen uns entdeckt, verbrennt im Licht die Zeit. 
In Ewigkeit, 
die uns fallen sah. 
Aus dem tiefen Schattenland vertreibt uns Tageszeit. 
Alles löst sich auf, 
wie kalter Rauch kalter Rauch. 
Und Du löschst die Lichter aus. Nur eine Flamme brennt. 
Und brennt, bis alles verbrennt. 
Auf der Straße in die Nacht gibt mein Schatten auf Dich acht. 
Auf der Straße in die Nacht gibt mein Schatten auf Dich acht. 

Puhdys - Auf ins neue Jahrtausend 

Freudenrausch oder Melancholie 
still für sich oder wild wie die See. 
Zum Finale genau um Mitternacht 
im Dezember am allerletzten Tag. 

Auf zum Flug in's neue Jahrtausend 

Träumer könn' in die Zukunft seh'n, 
mit Visionen auf die Reise geh'n. 
Mögen manche auch utopisch sein, 
doch nur aus Visionen wird ein Meilenstein. 

Auf zum Flug in's neue Jahrtausend 

Feuerregen schießt durch die Nach 
in den neuen Tag 
und im Licht unter'm Wolkendach 
brennen sich Wünsche ein für die Zeit danach. 

Auf zum Flug in's neue Jahrtausend

Puhdys - Aufruf 

Willst Du gerade Furchen baun. 
Mußt Du nur nach vorne schaun. 
Auch wer stolpert wird doch gehn. 
Rückschau haltend bleibt man stehn. 

Drückt Dich auch ein Steinchen in den Schuh. 
Erzürne nicht, es zeigt Dir, daß Du gehst. 
Noch keine Zeit sich auszuruhn, 
eh Du nicht ein Teil der Welt bezwingst. 

Linden blühen selten im April. 
Doch ist das kein Grund, daß Du gleich flennst. 
Immer hält Die schönste Zeit Dir still, 
wenn Du sie beim rechten Namen nennst. 

Wenn das Jahr erst an den Füßen fror 
Schaust vergebens Du nach Blüten aus. 
Aber warte nicht zum nächsten Flor! 
Mal die Wände bunt in Deinem Haus! 

Sieh ein Bahnhofsmensch gibt ein Signal 
und der Anschluß weht im Zug hinfort. 
Tröste Dich, zu Fuß geht jeder mal. 
Rennst Du gleich, ist es fast ein Sport.

Puhdys - Aus der Ferne 

aus der ferne 
sieht sie bilder vor der wand 
aus der ferne 
fernsehglück aus zweiter hand 
aus der ferne 
tagaus tagein allein 
aus der ferne 
scheint sie gar nicht da zu sein 

und vom fernen sonnenlicht 
fällt nur schatten auf ihr gesicht 

monotonie 
monotonie 
monotonie 
und das ferne sonnenlicht 
in ihrem dunklen zimmer sieht sie nicht 

aus der ferne 
schaut sie dem leben zu 
aus der ferne 
nähe ist für sie ein tabu 
aus der ferne 
ruft bei ihr niemand an 
aus der ferne 
bleiben nur bilder vor der wand 

und vom fernen sonnenlicht 
fällt nur schatten auf ihr gesicht 

monotonie... 

Puhdys - Ausgebrannt 

Er Stand vor mir wie ausgebrannt, 
was er sagte klang müd und leer. 
Fragt mich, ob er eine Nacht bleiben kann. 
Und ich spürte, er kann nicht mehr. 
Stunden hat er von sich erzählt, von der Frau, an die er geglaubt. 
Von der Arbeit, wo Nichts mehr lief. 
Alles ging ihm seit langem schief. 

Hey, Leben ist wie ein Spiel, 
wo man viel gibt und oft verliert. 
Hey, Leben ist wie ein Spiel, 
wo immer wieder neu probiert. 

Fragen und Antwort bei Wiskey und Gin. 
Schwerer Kopf, doch die Seele leicht. 
Manchmal hilft schon, daß man drüber spricht 
wenn man nicht mehr weiterweiß. 

Hey, Leben ist wie ein Spiel, 
wo man viel gibt und oft verliert. 
Hey, Leben ist wie ein Spiel, 
wo immer wieder neu probiert. 

Hey, Leben ist wie ein Spiel, 
wo man viel gibt und oft verliert. 
Hey, Leben ist wie ein Spiel, 
wo immer wieder neu probiert.

Puhdys - Bilder aus der Vergangenheit 

Sie hat sich ihr Leben ganz anders vorgestellt: 
mehr vom Glück sich nehmen, mehr von dieser Welt 
und ihr Haar ist weiß wie Schnee 
und ein Bild erinnert sie: 
Weihnacht in Familie ist darauf zu sehn. 

Sie hat sich den Abend ganz anders vorgestellt. 
Ein Schweigen vor dem Fenster 
in ihrer kleinen Welt. 
Draußen sieht sie Spur´n im Schnee, 
doch kein Mensch erinnert sie 
an Weihnacht in Familie und es tut ihr weh. 

Und dann betet sie und steckt eine Kerze an 
und dann wartet sie und schaut sich die Bilder an: 
Bilder der Vergangenheit, 
Bilder aus der Jugendzeit. 

Draußen sieht sie Spur´n im Schnee, 
doch kein Mensch erinnert sie 
an Weihnacht in Familie und es tut ihr weh. 

Und dann betet sie und steckt eine Kerze an 
und dann wartet sie und schaut sich die Bilder an: 
Bilder der Vergangenheit, 
Bilder aus der Jugendzeit

Puhdys - Bis ans Ende der Welt 

Sie war kaum 16, da war ein Mann, 
Als sie das erste Mal verlor. 
Und was er sagte, sie glaubte daran 
An seine Sprueche, die er schwor. 
An seine Sprueche, die er schwor. 

Er nahm sie mit und er schickte sie fort. 
Sie war ihm wie ein Untertan. 
Sprach grosse Dinge, sie glaubte daran, 
Bis er dann nicht mehr wiederkam. 
Bis er dann nicht mehr wiederkam. 

Bis ans Ende der Welt waren die Worte aus Luegen erdacht. 
Bis ans Ende der Welt fuer ein paar Stunden auf Liebe gemacht. 
Bis ans Ende der Welt waren die Worte aus Luegen erdacht. 
Bis ans Ende der Welt fuer ein paar Stunden. 

Nun teilt ein andrer mit ihr seine Nacht, 
der es vielleicht auch ehrlich meint. 
Doch sie spuert Kaelte, liegt oft stundenlang wach, 
denkt sie an die vergangne Zeit. 
Denkt sie an die Vergangenheit. 

Bis ans Ende... 

Bis ans Ende

Puhdys - Blind geboren 

Sie lächelt und will kein Mitleid. 
Um sie ist nur Dunkelheit. 
Sie hat diese Welt noch nie geseh'n. 

Sie sieht auch die Sonne nicht. 
Für sie ist auf der Welt kein Licht. 
Und doch hat sie die Kraft weiterzugeh'n. 

Und wenn sie seine Stimme hört, die leise zu ihr sagt: Ich liebe Dich. 
Schließt sie die Augen und vergißt für einen Augenblick, 
daß sie blind geboren ist. 

Sie fühlt so viel was keiner weiß. 
In mancher Stunde weint sie leis. 
Und doch hat sie die Kraft weiterzugeh'n. 

Durch sie merk ich, wie schwach ich bin. 
Zu schnell wirft man oft alles hin. 
Und es fehlt die Kraft weiterzugeh'n. 

Doch wenn sie seine Stimme hört, die leise zu ihr sagt: Ich liebe Dich. 
Schließt sie die Augen und vergißt für einen Augenblick, 
daß sie blind geboren ist. 

Doch wenn seine Stimme hört, die leise zu ihr sagt: Ich liebe Dich. 
Schließt sie die Augen und vergißt für einen Augenblick, 
daß sie blind geboren ist

Puhdys - Computer-Karriere

wir leben im atomzeitalter 
wir sind der zukunft mitgestalter 
computer könn' wir konstruiern 
die auf befehle reagiern 
computer karriere 

computer kann man programmiern 
auf gut und böse programmiern 
sie könn' neutronenwaffen lenken 
und atomar die welt versenken 
der countdown läuft 

mit radiowellen und radar 
erkennen wir die welt so klar 
wir sehn woher kommt die gefahr 
computer nehmen alles wahr 
computer karriere 

es könnte sein daß es passiert 
wenn sie von falscher hand geführt 
daß sie vernichten nuklear 
die welt wie einst hiroshima 
der countdown läuft

Puhdys - Computerman 

jeden morgen geht er frisch rasiert 
pünktlich aus dem Haus wie programmiert 
gleicher weg und gleiche straßenbahn 
alles geht nach tagesplan 

kalt und unnahbar so ist sein ton 
und der schreibtisch ist für ihn der tron 
zeit ist geld drum lebt er nach der uhr 
gefühle schaden nur 

computerman computerman 
in deinen adern fließt kein blut 
computerman computerman 
du lebst als wärst du längst schon tot 

frau und kinder hat er gut dressiert 
so daß jeder ihm aufs wort pariert 
jedes wort klingt so wie ein befehl 
computer haben kein gefühl 

computerman computerman 
in deinen adern fließt kein blut 
computerman computerman 
du lebst als wärst du längst schon tot

Puhdys - Damals in Berlin 

nie, nie sagte sie 
sie sagte nie - ich liebe dich 
nie, nie fragte sie 
sie fragte nie - sag liebst du mich 

doch das ist schon lange her 
schon so lange her 

so sehr lange her 
und nie mehr war sie so sehr 
wie damals verliebt 
nie mehr und so sehr 
so verliebt wie in ihn 

doch das sagte sie 
ihm leider nie 

so sehr lange her 
und nie mehr war sie so sehr 
wie damals verliebt 
nie mehr und so sehr 
so verliebt wie in ihn 

doch das sagte sie 
ihm leider nie 

sie hat ihn bis heut' 
nicht mehr geseh'n 
und sie bereut 
das sie damals verschwieg 
was sie fühlte für ihn, damals in berlin 

so sehr lange her 
und nie mehr war sie so sehr 
wie damals verliebt 
nie mehr und so sehr 
so verliebt wie in ihn 

doch das sagte sie 
ihm leider nie 

Puhdys - Das Buch 

Stell dir vor irgendwo gibt es einen planeten 
auf dem intelligente wesen leben 
sie sehen vielleicht genauso aus wie wir 
und auf diesem planeten gibt es bibliotheken voll mit büchern 
geschrieben von dichtern philosophen und wissenschaftlern 
und vielleicht wenn auf der welt der haß und die gier so groß werden daß nichts 
aber auch nichts mehr sie retten kann 
dann vielleicht gibt es dort auch ein buch das heißt der untergang der erde 

es wird über uns berichten über unser leben über unsern tod 
und über feuer das so groß war daß keine tränen es mehr löschen konnten 
bis hin zur letzten sekunde als die erde aufhörte zu existieren 

und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann 
und ein tränenmeer das überlief 
und den letzten damm der hoffnung zerbrach 

ein schwebendes grab im all auf dem keine blume wächst 
die kontinente geschmolzen die meere verbrannt - ein schwarzer stein 
und welch bittere ironie nicht eine einzige waffe wird den toten planeten mehr bedrohen 

und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann 
und ein tränenmeer das überlief 
und den letzten damm der hoffnung zerbrach 

und wer da will daß die erde nie mehr weint 
wer sich mit uns gegen strahlentod vereint 
der sorgt dafür daß dieses buch niemals erscheint 

denn die zehnmilliarden augen wolln die erde leben sehn 
sie soll heimat ohne ängste sein für die liebe und geborgenheit

Puhdys - Das Meerschweinchen

War einmal ein kleines Mädchen und das wünschte sich so sehr, 
dass unter dem Tannenbaum ein Meerschweinchen zum Spielen wär. 
Ist so niedlich und so friedlich und es schaut so fröhlich drein 
und es wollte für das Tier wie eine richt´ge Mama sein. 

Dann am Weihnachtsabend da war die Freude riesengroß: 
man legte ihr das neue Familienmitglied in den Schoß. 
War so niedlich und so friedlich und es schaute fröhlich drein 
und sie trug es ganz behutsam in ihr kleines Zimmerlein. 

Und es hegte und es pflegte ihren neuen kleinen Freund, 
wollte immer für ihn da sein, denn er sollt nicht einsam sein. 
War so niedlich und so friedlich und schaute so fröhlich drein 
und es schwor sich: niemals laß´ ich meinen kleinen Freund allein. 

Als das neue Jahr begann, zog auch der Alltag wieder ein: 
lernen, spielen und es dachte nicht mehr an das arme Schwein. 
War so niedlich und so friedlich und es schaute traurig drein. 
Plötzlich wollt´ das kleine Mädchen nicht mehr eine Mama sein.

Puhdys - Das Märchen

habe mir heute ein märchen erzählt 
das damit begann - es wird sein 
setzte mich auf einen berg vor der stadt 
träumte und trank dazu wein 

sah vor mir eine fantastische welt 
mit dem, was ich alles ersann 
und habe mich mitten hineingestellt 
und glaubte schon selber daran 

nahm die gitarre und spielte dazu 
und philosophierte drauflos 
ein Lied wollt ich schreiben, das jedem was gibt 
an worten und tönen so groß 

doch als ich dann wieder mein zimmer betrat 
war nichts mehr von alledem da 
ich schrieb mir sofort ein ganz anderes lied 
zu dem was im bildschirm ich sah 
zu dem was im bildschirm ich sah 

wieviele narben trägt die zeit 
ins buch das uns das leben schreibt 

wieviele narben trägt die zeit 
ins buch das uns das leben schreibt

Puhdys - Deine Worte sind stumm

Wo willst du denn hin, 
blinder Passagier? 
Außer dem Käpt'n 
ist keiner mehr hier. 
Hoch auf der See, 
fernab vom Land - 
ich habe dein Schicksal 
in meiner Hand. 
Deine Worte sind stumm, 
deine Blicke sind leer. 
Wir sind versunken, 
mitten im Meer. 
Deine Worte sind stumm, 
deine Blicke sind leer, 
wir sind versunken, 
mitten im Meer. 
In einer Bar 
auf dem Meeresgrund, 
quill'n tausend Blasen 
aus deinem Mund. 
Ich seh durch ein Glas 
wie du dich fühlst. 
Ich könnte dich retten, 
wenn du es willst.

Puhdys - Der Angstverkäufer

Es war eine Stadt im Tal der Neumanen. 
Die Stadt war bekannt unter vielen Namen. 
Port Wohlstand Bad Reichtum, Hoffnungstal. 
Die Stadt lag in Frieden, ihr Ruf war geachtet, 
die Händler kamen in Scharen 
Auch der mit den Sternen und Streifen am Hut 
kam in die Stadt gefahren. 

Und er pries seine Ware. Und er war sehr nett. 
Und er stellte sich vor als der große Angstverkäufer Jack ! 

In den Gärten der Stadt sproß Zufriedenheit. 
Die Stammtische waren mit Lorbeer drapiert. 
Die Bäder gekachelt, die Zäune lackiert. 
Der Überfluß lähmte die Aufmerksamkeit, 
es gähnte die Langeweile. 
Der Mann mit der Angst bot zum Sonderpreis 
Geschäfte zum Vorzug bei Eile. 

Und er pries seine Ware. Und er war sehr nett. 
Und er stellte sich vor als der große Angstverkäufer Jack ! 

Er versprach Feuersbrunst, Erdbeben und Sintflut 
als Zugabe Streik durch die Müllabfuhr 
fürs schlaffe gemüt die passende kur 
Doch sie lachten ihn aus denn sie waren gefeit 
durch hohe Versicherungspolicen. 
Gegen Hunger und Not, gegen Elend und Tod 
hielten sie dem Händler entgegen. 

Doch der pries seine Ware. 

Was er dann empfahl war die Krone des Handels. 
Und die Kunden die bissen auch an. 
Das Geschäft hieß der Krieg, der Feldherr total. 
Die Stadt hielt die Sache für durchaus normal. 
Im Nu war die Stadt im Tal der Neumanen 
gestrichen aus Atlas und Lexikon. 
Der alles gewann, zog weiter geschwind 
denn es gab noch sehr viel zu tun. 

Und er pries seine Ware. Und er war sehr nett. 
Und er stellte sich vor als der große Angstverkäufer Jack 

Puhdys - Der Außenseiter

Als er geboren wurde, sah ihm keiner an, daß man von ihm sagt, er wird kein richtiger Mann. 
Schon sein Vater war ein Verlierer, dem alles schief ging und man sieht den Sohn in seinem Schatten steh'n. 
Verrufen, Verspottet, doch er schlägt nie zurück. 
Er sagt: Ich find allein mein Glück. 

Ja was kann er dafür, daß er nicht so ist wie Du, so wie Du. 
Ja was kann er dafür, daß er anders ist als Du. 
Ja was kann er dafür, daß er nicht so ist wie Du, so wie Du. 
Ja was kann er dafür, daß er anders ist als Du. 

Doch als die Jahren gingen kam er los davon, von dem Vorurteil, daß ihn fast umgebracht. 
Er stieg höher, immer höher doch seine Narben die verklagen Spießermoral. 
Verrufen, Verspottet, das wagt heut keiner mehr. 
Sein Weg war besser, er war schwer. 

Ja was kann er dafür, daß er nicht so ist wie Du, so wie Du. 
Ja was kann er dafür, daß er anders ist als Du. 
Ja was kann er dafür, daß er nicht so ist wie Du, so wie Du. 
Ja was kann er dafür, daß er anders ist als Du. 

Ja was kann er dafür, daß er nicht so ist wie Du, so wie Du. 
Ja was kann er dafür, daß er anders ist als Du. 
Ja was kann er dafür, daß er nicht so ist wie Du, so wie Du. 
Ja was kann er dafür, daß er anders ist als Du.

Puhdys - Der König 

ein König regierte ein fernes Land 
mit Strenge und mit eiserner Hand 
er hat sein ganzes Volk belehrt 
dass es nur ihn allein verehrt 
wer mich nicht liebt 
der wird verbannt 
dies ist ein ehrenwertes Land 
Gesetze gelten nicht für mich 
denn das Gesetz bin ich 

Die ganze Welt will ich regieren 
Mein Volk Ihr sollt für mich marschieren 
Will jedes Land der Welt besitzen 
Und ihr sollt mich beschützen 

Das Volk verschmähte seinen Plan 
Und fing auch noch zu spotten an 
Ganz traurig wurde da der König 
Mein Volk ihr liebt mich viel zu wenig 

Was ihr wollt könnt ihr jetzt sagen 
Drum stell ich euch jetzt ein paar Fragen 

Wollt Ihr den Hass - Nein Nein Nein 
Wollt Ihr Gewalt - Nein Nein Nein 
Wollt Ihr Krieg - Nein Nein Nein 
Was wollt ihr dann 
Wollt Ihr Liebe - Ja Ja Ja 
Wollt Ihr Freiheit - Ja Ja Ja 
Etwa Glück - Ja Ja Ja 
Wollt Ihr das - Ja Ja Ja 

Ich bring Euch Öl und bring Euch Gold 
Das ist es doch was Ihr wollt 
Aus fremden Völkern mach ich Sklaven 
Und wer sich wehrt 
Den werde ich bestrafen 

Wollt Ihr den Hass - Nein Nein Nein 
Wollt Ihr Gewalt - Nein Nein Nein 
Wollt Ihr Krieg - Nein Nein Nein 
Was wollt ihr dann 
Wollt Ihr Liebe - Ja Ja Ja 
Wollt Ihr Freiheit - Ja Ja Ja 
Etwa Glück - Ja Ja Ja 
Wollt Ihr das - Ja Ja Ja 

Die Welt soll mir gehören 
Mein Volk ihr müsst mir schwören 
Dass ihr für mich sterben wollt 
Weil ihr für mich Kriege führen sollt 

Wollt Ihr Liebe - Ja Ja Ja 
Wollt Ihr Freiheit - Ja Ja Ja 
Wollt Ihr Glück - Ja Ja Ja 
Und Frieden - Ja Ja Ja

Puhdys - Der Stier 

tiere sind irgendwo auch menschen wie du 
denk ich mir manchmal dazu 
wenn der torero den stier noch verhöhnt 
der da sein leben ausstöhnt 

tiere sind irgendwo auch menschen wie du 
nur nicht so eitel dazu 
wenn der torero sich noch beeilt 
zu behaupten die chance sei verteilt 

tiere sind irgendwo auch menschen wie du 
denk ich mir manchmal dazu 
doch tiere die töten halt für ihren fraß 
menschen auch nur so zum spaß 

Puhdys - Der Teddybär 

am ufer liegt ein teddybär 
er trieb vom nachbarort daher 
er ist zu schwach um aufzustehn 
er würde gern nach hause gehn 

im kinderzimmer stand sein bett 
und seine freundin heisst anett 
der kleine teddy fürchtet sich 
weil er anett so sehr vermisst 

auch sie vermisst ihn jede nacht 
sie hat mit ihm so oft gelacht 
bevor die flut ins zimmer kam 
und ihren kleinen teddy nahm 

man wollte ihr einen neuen schenken 
doch sie kann nur an ihn noch denken 
ihr kleines leben lang war er 
der allerschönste teddybär 

und eines tages fand sie ihn 
am ufer beim spazieren gehn 
glücklich so wie lange nicht 
strich sie den schlamm aus seinem gesicht 

er sah nicht mehr wie früher aus 
doch das machte ihr nichts aus 
sie sagt das kriegen wir wieder hin 
weil ich doch deine freundin bin 

ein neues leben fängt nun an 
mit ihrem kleinen teddymann 
neues bettchen,neues zimmer 
und das soll bleiben für immer 
und das soll bleiben für immer

Puhdys - Der Traum 

Ich hatte einen Traum 
Einen Traum den ich schon oft geträumt habe 
Und in diesem Traum schien alles wahr zu werden 
Ich träumte ihn immer schneller 
Und immer öfter 
Und immer wieder von vorn 

Doch der Traum wurde nicht wahr 
Er wurde einfach nicht wahr 
Aber ich gebe nicht auf 
Und träume immer weiter 
Immer weiter immer weiter... 

Long for the insomnia 
Run to the insomnia 

Ich hab im Traum gehabt was ich wollte 
Ich hab im Traum nicht getan was ich sollte 
Ich hab diesen Traum genossen bei Nacht 
Und bin am Morgen schweißgebadet wieder aufgewacht 

Long for the insomnia 
Run to the insomnia 

Ich hab geträumt es wär soweit 
Ich hab geträumt jetzt kommt meine Zeit 
Jetzt wird endlich alles so wie in meinem Traum 
Denn er ist so bizarr man glaubt es kaum 
Doch nichts passiert 

Long for the insomnia 
Run to the insomnia 

Doch nichts passiert 

Ich träume ständig dass es passiert 
Ich bin im Traum hoch motiviert 
Ich träume nie vom wahren Leben 
Ich träume immer ein Stück daneben 

Long for the insomnia 
Run to the insomnia

Puhdys - Der Trinker 

Wenn andre schlafen geht er seinen Weg nach Haus die Kneipen haben zu und außerdem hat er genug. 
Was er am Tag verdiente gab er wieder aus. Er ist ein Trinker und er braucht seinen Selbstbetrug. 
Jeden Morgen nimmt er sich vor zu wiederstehen, 
denn jeden Morgen quält er sich und wird kaum noch wach. 
Jeden Morgen nimmt er sich vor zu wiederstehen, 
doch jeden Abend zieht er los, wird wieder schwach. 

Er kennt sich aus, weiß wo er am besten sitzt, wo man ihm zuhört, wenn er seine Story wieder bringt. 
An allem waren nur die anderen schuld und er redet und er redet nur wenn man mit ihm trinkt. 
Jeden Morgen nimmt er sich vor zu wiederstehen, 
denn jeden Morgen quält er sich und wird kaum noch wach. 
Jeden Morgen nimmt er sich vor zu wiederstehen, 
doch jeden Abend zieht er los, wird wieder schwach. 

Wenn andre schlafen geht er seinen Weg nach Haus die Kneipen haben zu und außerdem hat er genug. 
Was er am Tag verdiente gab er wieder aus. Er ist ein Trinker und er braucht seinen Selbstbetrug. 
Jeden Morgen nimmt er sich vor zu wiederstehen, 
denn jeden Morgen quält er sich und wird kaum noch wach. 
Jeden Morgen nimmt er sich vor zu wiederstehen, 
doch jeden Abend zieht er los, wird wieder schwach.

Puhdys - Deutschland Deutschland

Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland 
Sie lieben und sie hassen dich - Deutschland Deutschland 
und Träume in mir werden kalt. 
Laß deine Kinder nicht im Stich - Deutschland Deutschland 
sie suchen und finden keinen Halt. 
Wenn man die Hoffnung zu Grabe trägt - Deutschland Deutschland 
dann läuft doch bestimmt was verkehrt. 
Und wenn das Herz wie im Fieber schlägt - Deutschland Deutschland 
was ist dann die Freiheit noch wert? 
Deutschland Deutschland - ich habe Angst 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland - ich habe Angst 
Deutschland Deutschland - Angst um dich. 
Manchmal für mich, da bete ich - Deutschland Deutschland 
Ich teil deinen Schmerz, deinen Ruhm. 
Ich habe Angst um dich und mich, 
darum laß uns endlich was tun. 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland - ich habe Angst 
Deutschland Deutschland - ich brauche dich 
Deutschland Deutschland - ich habe Angst 
Deutschland Deutschland - Angst um dich 
Deutschland Deutschland - wir brauchen dich 
Deutschland Deutschland 
Deutschland Deutschland - wir brauchen dich

Puhdys - Dezembertage

Schnee und Eiseskühle 
dieses Jahr ist bald vorbei. 
Tief im Glanz der Gefühle 
ein Hauch Besinnlichkeit, 
ein Hauch Besinnlichkeit. 

Dezembertage 
Dezembertage 

Leuchten in Kinderaugen, 
strahlend wie ein Kerzenschein, 
warten die kleinen Träumer 
auf die Weihnachtszeit, 
auf die Weihnachtszeit. 

Dezembertage 
Dezembertage 
Bevor das Jahr zu Ende geht. 

Dezembertage 
Dezembertage 
und man am neuen Anfang steht. 

Kerzenfeuer wird entfacht, 
leuchtet in der Weihnachsnacht, 
wärmt die Seele und das Herz, 
heilt oft Wunden und den Schmerz. 

Dezembertage 
Dezembertage 
Bevor das Jahr zu Ende geht 

Dezembertage 
Dezembertage 
und man am neuen Anfang steht.

Puhdys - Die Show muss weitergehen 

Am Schädel graue Haare, 
und Rock'n'Roll im Bauch, 
verruchte Träume und Migräne auch. 
Im Rücken wilde Jahre 
und ‚'n Hexenschuß 
und die Angst im Kopf vorm Ladenschluss. 
Wir sind schon tausendmal gestorben, 
um immer wieder aufzustehen, 
denn die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
die Show muß weitergehen 
Und haben die Ärzte auch Probleme, 
wenn sie in unsere Augen sehen, 
doch die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
die Show muß weitergehen. 
Am Halse die Gitarre 
und den Midlife-Streß, 
und den Horror vor dem Raucherbein. 
Wir sehen in die Zukunft 
durch Optik-Linsenglas 
und stehen mit dem Bleifuß auf'm Gas. 
Wir sind schon tausendmal gestorben, 
um immer wieder aufzustehen, 
denn die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
die Show muß weitergehen 
Und haben die Ärzte auch Probleme, 
wenn sie in unsere Augen sehen, 
doch die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
denn die Show, 
die Show muß weitergehen

Puhdys - Die Sonne kennt ihren Weg 

Lang war die Nacht, 
eh wir aufgewacht. 
Schwer der Beginn. 
Noch schaut keiner hin. 
Doch wir fanden mutig zusammen 
und aus toten Steinen schlugen wir Flammen. 
Also waren wir Streiter. 
Und dann mußten wir weiter. 

Die Sonne kennt ihren Weg. Die Erde ist ihr Kind. 
Aus Liebe macht sie Lieder. Wärmt mit Feuer, kühlt mit Wind. 

Lang ist die Zeit, 
droht Müdigkeit. 
Scheint es auch hart, 
täglich neuer Start. 
Doch wenn wir die Bühne betreten 
werden wir um uns're Lieder gebeten. 
Also singen wir weiter. 
Und die Wege werden weiter. 

Die Sonne kennt ihren Weg. Die Erde ist ihr Kind. 
Aus Liebe macht sie Lieder. Wärmt mit Feuer, kühlt mit Wind. 

Die Sonne kennt ihren Weg. Die Erde ist ihr Kind. 
Aus Liebe macht sie Lieder. Wärmt mit Feuer, kühlt mit Wind

Puhdys - Doch die Gitter schweigen 

Er dachte nur an das ganz grosse Ding, doch die Gitter schweigen. 
Und er glaubte daran, daß es ihm gelingt, das ganz große Ding. 

Das Leben ist kurz und der Tod viel zu lang, doch die Gitter schweigen. 
Was ich brauche, nehme ich mir war sein Gesang, sein Gesang. 

Und er gab sich brutal, für ihn zaehlte nur Geld, doch die Gitter schweigen. 
Er wurde ganz klein, als man ihn dann gestellt. 

Nun sitzt er und heult sich die Augen fast aus, doch die Gitter schweigen. 
Er weiss, was er macht, kommt er wieder raus, kommt er erst wieder raus. 

Er dachte nur an das ganz große Ding, doch die Gitter schweigen. 
Weil er glaubte, daß damit sein Leben anfing, damit sein Leben anfing. 

Die falschen Freunde sind längst passe, doch die Gitter schweigen. 
Und denkt er daran, dann tut es ihm weh, ja dann tut es ihm weh.

Puhdys - Du braver Soldat 

Du braver Soldat 
kannst du dich erinnern an die Nacht 
mit deinem Gewehr, 
hast du die grenze bewacht 

Mitten im Frieden, 
traff mitten ins Herz,dein Schuß 
am Stacheldraht, 
hast du eine Hoffnung zum Schweigen gebracht. 

hast du als Mensch denn auch daran geglaubt,Soldat 
das der,der gehen will kein Recht zu Leben hat, 
oder hast du vieleicht nur selber Angst gehabt 

Du braver Soldat, 
sahst du keine Zweifel,im Visier, 
sahst du sein Gesicht, 
oder viel er mit dem Rücken zu dir 

Du braver Soldat, 
kannst du ruhig schlafen in der Nacht, 
und ist dir auch klar, 
das ein Befehl dich zum Wahnsinn gebracht 

Hast du als Mensch den auch daran geglaubt,Soldat, 
das der,der gehen will,kein Recht zu Leben hat, 
oder hast du vieleicht,nur selber Angst gehabt

Puhdys - Du hast Schuld 

Ich hab Beweise, und Zeugen hab ich auch 
und die Schuld steht Dir noch im Gesicht. 
Hör auf zu leugnen, Dein Alibi ist nicht dicht. 
Du hast schuld, daß ich Dich liebe. 

Hast mich belauert, geködert und getäuscht 
hinterhältig wie ein Minenfeld. 
Hab nach Dir gefahndet und auf frischer Tat gestellt. 
Du bist schuld, daß ich Dich liebe. 

Oh ja, oh ja, werd Dich verfolgen bis zum jüngsten Tag. 
Oh ja, oh ja, Du bist für mich ein schwerer Schicksalsschlag. 

Ich war mir sicher, daß ich unangreifbar bin. 
Die Gefahr hab ich nicht mal geahnt. 
Dabei war alles von langer Hand geplant. 
Du hast schuld, daß ich Dich liebe. 

Oh ja, oh ja, werd Dich verfolgen bis zum jüngsten Tag. 
Oh ja, oh ja, Du bist für mich ein schwerer Schicksalsschlag.

Puhdys - Eine frei erfundene Geschichte

Ich lieg bei Dir, die erste Nacht zuhaus. 
Man ließ mich wegen guter Führung früher raus. 
Hab endlich wieder ein eignes Schlüsselbund. 
Noch scheint die Welt mir viel zu bunt. 

Ich war im Knast. 

Lag auf meiner Pritsche zu lang allein. 
Muß mich erst dran gewöhnen ein freier Mann zu sein. 
Hab Deine Haut sooft im Traum berührt. 
Nun lieg ich neben Dir, doch nichts passiert. 

Ich hab im Knast 'ne Menge verpaßt. 
Ich war im Knast. 

Ein kleiner Mann, der Papa zu mir sagt. 
Hat er vielleicht manchmal nach mir gefragt. 
Ich wollte ihm doch Vorbild sein. 
Doch viel zu lange ließ ich ihn allein. 

Ich hab im Knast 'ne Menge verpaßt. 
Ich hab im Knast 'ne Menge verpaßt. 

Ich war im Knast. 
Ich hab im Knast 'ne Menge verpaßt. 
Ich hab im Knast 'ne Menge verpaßt. 
Oh, ich hab im Knast 'ne Menge verpaßt.

Puhdys - Einsamkeit 

Weit vor den Straßen weiß ich einen See. 
Weit vor den Straßen ich mein Bild beseh. 
Ich leg die Kleider ab und bin allein. 
Schau die Sonne an und schwimm so weit. 
Einsamkeit, Einsamkeit, brauche ich für kurze Zeit. 
Einsamkeit, Einsamkeit. 

Weit vor den Straßen weiß ich einen See. 
Weit vor den Straßen will ich mein Bild beseh. 
Leg die Verkleidung an und bin allein. 
Schau mir ins Gesicht und suche mich. 
Einsamkeit, Einsamkeit, ich brauche dich für kurze Zeit. 
Einsamkeit, Einsamkeit. 
Einsamkeit, Einsamkeit, brauche ich für kurze Zeit. 
Einsamkeit, Einsamkeit, brauche ich für kurze Zeit. 
Einsamkeit, Einsamkeit, brauche ich für kurze Zeit. 
Einsamkeit, Einsamkeit.

Puhdys - Eisbären

Wir sind die Könige auf dem ewigen Eis, 
lieben die Kelten und mögen es heiss. 
Unser Trohn wird niemals untergehn, 
niemals, weil wir hinter euch stehn. 

Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn, 
Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn. 
Denn unser Leben wär so leer ohne Bärn. 
Wir habn die Eisbärn so gern, 
Wir habn die Eisbärn so gern. 

Wir sind so wild auf dem ewigen Eis, 
und jeder denkt, was jeder hier weiß. 
So bärenstark und voll Energie, 
wir sind so stark,so stark,so stark wie noch nie. 

Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn, 
Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn. 
Denn unser Leben wär so leer ohne Bärn. 
Wir habn die Eisbärn so gern, 
Wir habn die Eisbärn so gern. 

Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn, 
Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn. 
Denn unser Leben wär so leer ohne Bärn. 
Wir habn die Eisbärn so gern, 
Wir habn die Eisbärn so gern, 
Wir habn die Eisbärn so gern, 
Wir habn die Eisbärn so gern, 

Wir habn die Eisbärn so gern,

Puhdys - Erinnerung

Alles Glück ist nur ein Schatten 
wenn Du nicht mehr bei mir bist. 
Wenn von unser'n schönen Stunden 
nur Erinnerung übrig ist. 

Alles Glück ist nur ein Schatten 
wenn Dein Blick mich nicht mehr fängt. 
Wenn ich Deine Ferne fühle. 
Die die Kälte in mich senkt. 

Alles Glück ist nur ein Schatten 
wenn Dein Mund zu andern spricht. 
Wenn ich mich verloren glaube 
wie ein Spielzeug, das zerbricht. 

Alles Glück ist nur ein Schatten 
wenn es Dich nicht mehr erteilt. 
Wenn der Zweifel mir am Leben 
jeden Weg zu Dir verstellt. 

Alles Glück ist nur ein Schatten 
wenn es Dich nicht mehr enthält. 
Wenn der Zweifel wie ein Nebel 
mir den Weg zu Dir verstellt. 

Puhdys - Es fällt mir schwer 

Heute lag ich neben Dir war wach. 
Hab über uns lange nachgedacht. 
Wie Du schliefst sah ich zu und sah in Dein Gesicht. 
Verlorne Stunden, schuld bin ich. 

Du lagst vor mir, als wenn Du träumend weinst. 
Und ich weiß auch, was im Traum Du meinst. 
Deine Augen so tief und es tut mir leid: 
Verlorne Stunden, verlorne Zeit. 

Doch es fällt mir schwer, etwas einzusehn. 
Obwohl ich weiß, daß ich Dich nie verlieren möcht'. 
Doch es fällt mir schwer, diesen Schritt zu gehn. 
Einfach nur zu sagen: Du hattest recht. 
Es tut mir leid. 

Morgen stehst Du wieder vor mir auf. 
Machst die Wohnung, gehst dann aus dem Haus. 
Und ein Tag geht geht vorbei, siehst mich müde an: 
Verlorne Stunden, ich bin schuld daran. 

Doch es fällt mir schwer, etwas einzusehn. 
Obwohl ich weiß, daß ich Dich nie verlieren möcht'. 
Doch es fällt mir schwer, diesen Schritt zu gehn. 
Einfach nur zu sagen: Du hattest recht. 
Es tut mir leid. 

Heute lag ich neben Dir war wach. 
Hab über uns lange nachgedacht. 
Wie Du schliefst sah ich zu und sah in Dein Gesicht. 
Verlorne Stunden, schuld bin ich. 

Doch es fällt mir schwer, etwas einzusehn. 
Obwohl ich weiß, daß ich Dich nie verlieren möchte'. 
Doch es fällt mir schwer, diesen Schritt zu gehn. 
Einfach nur zu sagen: Du hattest recht. 
Es tut mir leid. Es tut mir leid. Es tut mir leid.

Puhdys - Es ist schön ein Mensch zu sein 

spießertum und sittenwächter 
krampf und kampf der geschlechter 
machos und emanzipation 
paschas und prostitution 

treueschwur und seitensprung 
stolz und erniedrigung 
körperkult und kokain 
seelenmedizin 

es ist schön ein mensch zu sein 
schön ein mensch zu sein 

huren und moralapostel 
weiße westen im bordell 
dreck'je wäsche vor der scheidung 
und deine eigne meinung - erfährst du aus der zeitung 

es ist schön ein mensch zu sein 
schön ein mensch zu sein 

liebe ist droge und droge ist sucht 
sucht ist wie feuer, wie feuer 
das alles verbrennt

Puhdys - Es war einmal 

Es war einmal in einem Land 
da hat man sich Märchen ausgedacht. 
Die Sonne schien sogar bei Nacht. 
Und ich war Musikant. 
Und wer zu laut vom Regen sang, 
der wurde selber naß. 
Heimat - Heimat 
Es war einmal in einem Land, 
da war'n die Märchen wunderlich. 
Rotkäppchen hieß der Zaubertrank, 
den bösen Wolf vertrieb man sich. 
Dornröschen schlief nicht hundert Jahr', 
der Prinz war früher da. 
Heimat - Heimat 
Spieglein, Spieglein an der Wand, 
wer ist das schönste Land, 
wo die schönsten Märchen Wahrheit sind? 
Es war einmal ein Märchenland, 
das glaubte, daß es das Schönste war. 
Doch als es in den Spiegel sah, 
da war es nicht mehr da. 
Heimat - Heimat 
Spieglein, Spieglein an der Wand, 
wer ist das schönste Land, 
wo die schönsten Märchen Wahrheit sind?

Puhdys - Ewig leben 

alles fließt und geht vorbei auch wenn es gerade beginnt 
zeit wird alt - sterne kalt 
worte verwehen im wind 

auch wenn heut der erste tag vom Rest meines lebens ist 
sehn ich mich zurück auf vergangenes glück 
solang du nur bei mir bist 

denn ich will ewig leben 
und immer mehr von dir 
imer wieder und immer weiter mit dir 

denn ich will ewig leben 
und immer mehr von dir 
imer wieder und immer weiter mit dir 

alles fließt und geht vorbei auch wenn es gerade beginnt 
zeit wird alt - sterne kalt 
worte verwehen im wind 

denn ich will ewig leben 
und immer mehr von dir 
imer wieder und immer weiter mit dir 

Puhdys - Falk und Nachtigal 

In ihrem Korb aus kaltem Stahl 
sitzt eine kleine Nachtigall. 
Befreien, befreien, befreien soll man sie. 
Denn sie sah blauen Himmel noch nie von nah 
und war, war noch niemals da und den Wald 
wie er grünt und wird niemals alt 
und doch doch er hat sie bald. 

Warte Du kleine Nachtigall! 
Ich öffne Deinen Korb aus Stahl. 
Befreien, befreien, befreien wird ich Dich. 
Und sie flog hoch in die Luft und sang 
Und es war war auch wie: Hab Dank. 
Hoch im Blau sah ich sie, wie sie flog. 
Sehr genau, ich sah sie genau. 

Dann fiel ein Falk auf sie herab 
Und ihr Gesang brach plötzlich ab. 
Befreien, befreien, befreien wollt ich sie. 
Doch sie sah Falken nie von nah 
Und er war er war plötzlich da. 
Hoch im Blau trafen seine Krallen 
die Nachtigall. Ich sah es genau.

Puhdys - Feige, geil und gnadenlos 

Das Lachen nie gelernt, 
so jung und schon so alt. 
Ein Kinderleben lang Angst und Gewalt. 
Das Messer in der Brust 
und warten auf die Nacht, 
kalte Wärme aus dem U-Bahn-Schacht. 
Die Herren mit Sonderwunsch 
wohnen in der Schloßallee 
und sie steht bis zum Hals im kalten Schnee. 
Sie gibt sich wehrlos hin, 
ihr Blick ist stumm und leer, 
der letzte Traum ist tausend Tage her. 
Am Ende siegt die Einsamkeit, 
das Paradies ist nur geliehn. 
Die Hoffnung ist ein dünnes Seil, 
wenn es reißt, gibt es kein entfliehn. 
Feige, geil und gnadenlos 
Feige, geil und gnadenlos 
Sie lauern und sie locken 
mit süßer Hinterlist, 
die tödlich ist, 
sie sind wie Rattengift. 
Sie kriegen nie genug 
und fressen weißes Geld. 
Mit junger Haut kaufen sie die Welt. 
Sie war die Schachfigur in einem großen Spiel 
und ungestraft kommen sie ans Ziel. 
Am Ende siegt die Einsamkeit, 
das Paradies ist nur geliehn. 
Die Hoffnung ist ein dünnes Seil, 
wenn es reißt, gibt es kein entfliehn. 
Feige, geil und gnadenlos 
Feige, geil und gnadenlos 
Sie lauern und sie locken 
mit süßer Hinterlist, 
die tödlich ist, 
sie sind wie Rattengift.

Puhdys - Fern von Zuhaus 

Fern, Fern, Fern 
Fern von Zuhaus 
Fern, Fern, Fern 
Besteht die Welt aus vielen Bühnen. 
Fern, Fern, Fern 
Erst will man raus 
will in endlose Weiten entfliehn. 

Fern, Fern, Fern 
Fern von Zuhaus 

Dort wo ich ein Fremder bin, 
find ich viele Türen die man offenhält. 
Dort wo ich ein Fremder bin, 
kann ich oft Wärme spürn, 
doch Du hast mir gefehlt, so gefehlt. 

Fern, Fern, Fern 
Fern von Zuhaus 
Fern, Fern, Fern 
Besteht die Welt aus vielen Bühnen. 
Fern, Fern, Fern

Puhdys - Fern weht der Sommerwind 

Für sie ein fremder Winter. 
In einem fremden Land 
laufen sie hier dem Glück hinterher, 
das man zu Haus nicht fand. 

Fern weht der Sommerwind 
und die Gedanken fliehn 
dahin wo sie zu Hause sind 
wohin die Vögel ziehn. 

Bunt geschmückte Straßen, 
die stadt im Weihnachtsrausch, 
doch spür´n sie hier nur eisigen Wind, 
weil sie nur Fremde sind. 

Fern weht der Sommerwind 
und die Gedanken fliehn 
dahin wo sie zu Hause sind 
wohin die Vögel ziehn. 

Wenn dann am Abend Dezembernebel fällt, 
spür´n sie die Sehnsucht 
in dieser fremden Welt. 

Fern weht der Sommerwind 
und die Gedanken fliehn 
dahin wo sie zu Hause sind 
wohin die Vögel ziehn. 

Fern weht der Sommerwind 
und die Gedanken fliehn 
dahin wo sie zu Hause sind 
wohin die Vögel ziehn.

Puhdys - Finde den Weg durchs Feuer 

Ein Mann, ein Wort. 
Hab ich ihr am Montag früh gesagt. 
Und sie hat mir geglaubt. 
Einen langen Montag war ich sehr gefragt. 
Die Welt hat uns nicht gestört. 
Denn wir haben uns nur allein gehört. 

Ein Mann, ein Wort. 
Und ich hab sie ziemlich dicht berührt. 
Und da hat sie gefragt, 
wozu so ein herrlicher Montag führt 
liegt man so ins Gras gestreckt. 
Doch ich hab es ihr damals gleich gesteckt. 

Finde den Weg durch's Feuer! Finde den Weg durch's Feuer! 
Finde den Weg durch's Feuer! Finde den Weg durch's Feuer! 

Ein Mann, ein Wort. 
Niemals wieder hab ich sie geseh'n. 
Viel mehr 
sieht man seitdem: 
mich nicht gerad´mit Lust zur Arbeit gehn. 
Denn sie war nicht übel, die Maid, 
nur war es zur falschen Zeit. 

Finde den Weg durch's Feuer! Finde den Weg durch's Feuer! 
Finde den Weg durch's Feuer! Finde den Weg durch's Feuer!

Puhdys - Flieg mit mir 

monotonie 
ich fühle sie 
an manchen tagen 
wenn die stille um uns unerträglich schreit 
wenn die stille um uns schreit 

monotonie 
melancholie 
in manchen nächten 
wenn die dunkelheit uns beide noch mehr trennt 
wenn dunkelheit uns trennt 

komm flieg mit mir 
mit mir so weit 
komm flieg mit mir 
denn noch ist zeit 
komm fliegen wir 
über unsre einsamkeit 
noch sind wir nicht zu sterben bereit 

monotonie 
voll ironie 
wir kennen uns 
und scheinen uns doch so unnahbar fremd zu sein 
unnahbar fremd zu sein 

komm flieg mit mir 
mit mir so weit 
komm flieg mit mir 
denn noch ist zeit 
komm fliegen wir 
über unsre einsamkeit 
noch sind wir nicht zu sterben bereit

Puhdys - Flieg, Vogel, flieg 

Flieg, Vogel, Flieg! Flieg, Vogel, Flieg! 
Ich geb Dich frei. 
Flieg, Vogel, Flieg! Flieg, Vogel, Flieg! 
Sollst nicht gefangen bleiben. 
Was nützt mir Dein buntes Kleid? 
Such Deine Fröhlichkeit! 
Such Dir ein neues Lied, 
Flieg, Vogel, Flieg! 

Flieg, Vogel, Flieg! Flieg, Vogel, Flieg! 
Gib auf Dich acht! 
Flieg, Vogel, Flieg! Flieg, Vogel, Flieg! 
Bist frei um zu entscheiden. 
Hast die Stunde mir erhellt, 
weiß daß Du mir fehlst. 
Stets offen bleibt die Tür, 
vielleicht kommst Du wieder zu mir. 

Flieg, Vogel, Flieg! Flieg, Vogel, Flieg! 
Ich geb Dich frei. 
Flieg, Vogel, Flieg! Flieg, Vogel, Flieg! 
Sollst nicht gefangen bleiben. 
Hast die Stunde mir erhellt, 
weiß daß Du mir fehlst. 
Stets offen bleibt die Tür, 
vielleicht kommst Du wieder zu mir.

Puhdys - Frei wie der Wind 

fliegen 
uralter traum 
wunder in zeit und raum 
fliegen konntest du´s nicht 
tausendmal schon im traum 
frei wie der wind auf dem meer 

leben nur ein einziges mal 
und dann in ewigkeit still 
leben nur einen stoßseufzer lang 
doch dann wenigstens so wie man will 

frei wie der wind auf dem meer 
frei wie der wind auf dem meer 

frei sein soll was da blüht 
wachsen und werden und sein 
nur höchstens mal aus liebe 
schränkt man sich selber ein 

frei wie der wind auf dem meer 
frei doch nicht so blind wie er 

frei wie der wind auf dem meer 
frei wie der wind auf dem meer 

yeah yeah wär ich so frei 
yeah yeah ich wär dabei 

frei wie der wind auf dem meer 
frei doch nicht so blind wie er

Puhdys - Frei wie die Geier 


Verseuchte Illusionen, 
verdorbene Eitelkeit 
die Schleusen in die Zukunft 
sind schon längst verschneit. 
Wir sehen in die Ferne, 
wir reisen in das All, 
entdecken neue Sterne 
doch hier Fäulnis überall. 
Frei wie die Geier fliegen wir 
zurück in die Eiszeit übers tote Meer. 
Frei wie die Geier fliegen wir 
nach uns die Sintflut, nach uns gar nichts mehr. 
Wir plaudern über Kriege 
und über ein zerfetztes Kind, 
und über fernes Elend, 
vertrauen Religionen blind. 
Sodom und Gomorrha, 
besoffener Fremdenhass, 
hungernde Verlierer, 
die der liebe Gott vergaß. 
Frei wie die Geier fliegen wir 
zurück in die Eiszeit übers tote Meer. 
Frei wie die Geier fliegen wir 
nach uns die Sintflut, nach uns gar nichts mehr. 

Puhdys - Geh dem Wind nicht aus dem Weg 

Geh dem Wind nicht aus dem Wege, 
keiner ist ein kleines Sandkorn nur. 
Pfeif auf die gebahnten Stege! 
Tritt in die Erde Deine eigne Spur! 

Klingt auch Dein Lied manchem viel zu laut. 
Hör'n wird man den, der die Trommel haut. 
Raubt auch Dein Lied manchem noch die Ruh. 
Morgen schon singt er den Vers dazu. 

Willst Du Wärme in Dein Häuschen, 
blase kräftig in die blasse Glut. 
Was in Deinem Kopf steckt zählt, 
nicht die Haare und auch nicht der Hut. 

Geh dem Wind nicht aus dem Wege, 
keiner ist ein kleines Sandkorn nur. 
Pfeif auf die gebauten Stege! 
Tritt in die Erde Deine eigne Spur!

Puhdys - Geh Zu Ihr 

Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen. 
Geh zu ihr, denn Du lebst ja nicht vom Muß allein. 
Augen zu, dann siehst Du nur diese eine ! 
Halt' sie fest und lass Deinen Drachen steigen. 

Hey, hey Deinen Drachen ! 
Hey, hey, hey geh zu ihr ! 
Hey, hey Deinen Drachen ! 
Hey, hey, hey geh doch zu ihr ! 

Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen. 
Geh zu ihr, denn Du lebst ja nicht vom Muß allein. 

Hey, hey Deinen Drachen ! 
Hey, hey, hey geh zu ihr ! 
Hey, hey Deinen Drachen ! 
Hey, hey, hey geh doch zu ihr ! 

Augen zu, dann siehst Du nur diese eine ! 
Halt' sie fest und lass Deinen Drachen steigen ! 

Hey, hey Deinen Drachen ! 
Hey, hey, hey geh zu ihr ! 
Hey, hey Deinen Drachen ! 
Hey, hey, hey geh doch zu ihr ! 

Puhdys - Geister 

Vergangenheit hat mich geprägt, 
mich hat der Teufel oft reingelegt 
und ich hab nur an Rache gedacht, 
da hat mal jemand zu mir gesagt: 

Weck deine Lebensgeister 
und blicke nie im Zorn zurück 
und schick die bösen Geister 
einfach in die Hölle zurück! 

Ich war verbittert und hab geflucht 
und hab die Schuld nie bei mir gesucht 
Versöhnungszeichen ignoriert 
und fast vor Selbstmitleid krepiert. 

Weck deine Lebensgeister 
und blicke nie im Zorn zurück 
und schick die bösen Geister 
einfach in die Hölle zurück! 

Treib, treib, treib die Geister 
treib, treib die bösen Geister 
treib, treib, treib die bösen Geister fort. 

Treib, treib, treib die Geister 
treib, treib die bösen Geister 
treib, treib, treib die bösen Geister fort. 

Treib, treib, treib die Geister 
treib, treib die bösen Geister 
treib, treib die bösen Geister fort. 

Weck deine Lebensgeister 
und blicke nie im Zorn zurück 
und schick die bösen Geister 
einfach in die Hölle zurück!

Puhdys - Gigolo 

Komm, Gigolo, komm mach Dich fein 
die Töchter deiner Fraun sind reif. 
Komm, Gigolo, Dich holt keiner mehr ein 
bist doch viel zu stark, 
um Verlierer zu sein. 

Es treibt Dich in die Nacht 
brauchst die Großstadtmelodie. 
Eisgrau ist Dein Haar, 
doch der Nachtwind macht Dich frisch 
wie nie. 

Komm, Gigolo, komm mach Dich fein 
die Töchter deiner Fraun sind reif. 
Komm, Gigolo, Dich holt keiner mehr ein 
bist doch viel zu stark, 
um Verlierer zu sein. 

Du hast in all den Jahren 
Dir Deine Sinnlichkeit bewahrt. 
Kein Mangel an Gefühl 
cool, charmant und smart, apart. 

Komm, Gigolo, komm mach Dich fein 
die Töchter deiner Fraun sind reif. 
Komm, Gigolo, Dich holt keiner mehr ein 
bist doch viel zu stark, 
um Verlierer zu sein. 

Dein Herz - ein wildes Pferd - 
springt noch wie einst 
von Traum zu Traum. 

Komm, Gigolo, komm mach Dich fein 
die Töchter deiner Fraun sind reif. 
Komm, Gigolo, Dich holt keiner mehr ein 
bist doch viel zu stark, 
um Verlierer zu sein. 

Komm, Gigolo, komm mach Dich fein 
die Töchter deiner Fraun sind reif. 
Komm, Gigolo, Dich holt keiner mehr ein 
bist doch viel zu stark, 
um Verlierer zu sein.

Puhdys - Hafenlied

im hafen liegt ein weisses boot 
der kapitän ist lange tod 
die asche auf dem meer verstreut 
sein name längst vergangenheit 

und manschmal wenn die wellen schlafen 
kommt eine alte frau zum hafen 
sie schaut hinaus auf das seemannsgrab 
und eine träne fliesst herab 

fliesst weit hinaus auf´s offne meer 
schon viele tränen kammen her 
von kindern und soldatenfrauen 
und es werden immer mehr 

gefallne herzen für die macht 
vieleicht ein denkmal nach der schlacht 
zur hymmne feierlich enthüllt 
und tränen werden weggespül 

fliessen weit hinaus auf´s offne meer 
schon viele tränen kammen her 
von kindern und soldatenfrauen 
und es werden immer mehr

Puhdys - Halbzeit 

soviele dinge sind passiert 
sovieles hab ich ausprobiert 
ich hab den höhepunkt entdeckt 
und bis zum hals im dreck gesteckt 
es war'n harter dauerlauf 
drum bin ich heute so gut drauf 
drum bin ich heute so gut drauf 

halbzeit es ist soweit 
halbzeit ich bin bereit 
erste hälfte ade - du bist vergangenheit 
halbzeit es ist soweit 
halbzeit die party steigt 
zweite hälfte hallo - ich bin für dich gefeit 

hab tausend teufel tanzen sehn 
sah tausend träume untergehn 
ein halbes leben rock n roll 
macht noch lang das mass nicht voll 
mein lebenshunger bleibt enorm 
drum bin ich heute so gut drauf 
drum bin ich heute so gut drauf 

halbzeit es ist soweit 
halbzeit ich bin bereit 
erste hälfte ade - du bist vergangenheit 
halbzeit es ist soweit 
halbzeit die party steigt 
zweite hälfte hallo - ich bin für dich gefeit 

ich bin den mädels nachgerannt 
hab oft genug mein herz verbrannt 
doch die sucht nach liebe bleibt 
die lust auf abenteuer steigt 
und weil ich die erfahrung hab 
mach ich auch so schnell nicht schlapp 
mach ich auch so schnell nicht schlapp 

halbzeit es ist soweit 
halbzeit ich bin bereit 
erste hälfte ade - du bist vergangenheit 
halbzeit es ist soweit 
halbzeit die party steigt 
zweite hälfte hallo - ich bin für dich gefeit

Puhdys - Halleluja 

Halleluja...luja...luja 

Ein Engelshaar fiel auf die Welt, 
genau auf mein Gesicht 
und als ich hoch zum Himmel sah, 
war nur Mondeslicht 
aber Engel nicht 

Halleluja 
Halleluja 
Halleluja 
Halle- halle- halleluja 

Ein Engelschor kam an mein Ohr, 
so hell und glockenklar 
und als das Lied zu Ende war, 
war nur Mondeslicht 
und kein Engel mehr da. 

Halleluja 
Halleluja 
Irgendwo ein engel zu sein 
Halleluja 
Halle- halle- halleluja 

Halleluja 
Halleluja 
Halleluja 
Halleluja 

Und Engelszungen sprachen zu mir: 
Komm zu uns hoch, wir warten hier. 
Wenn du schon von Engeln träumst, 
sollten wir uns kennenlernen 
in der Schwerelosigkeit. 

yeah 

Halleluja 
Halleluja 
Irgendwo sind Engel zu sehn. 
Halleluja 
Halle- halle- halleluja 

Halleluja 
Halleluja 
Irgendwo ein engel zu sein 
Halleluja 
Halle- halle- halleluja 

Halleluja 
Halleluja 
Irgendwo sind Engel zu sehn. 
Halleluja 
Halle- halle- halleluja

Puhdys - Hansa Hymne 

Wer hat die schnellsten und die allerschönsten Fußballbeine - FC Hansa ohoho 
Wen hätte manche Frau so gerne ganz für sich alleine - FC Hansa ohoho 
Wer schießt die Bälle wie Raketen sicher rein ins Tor - FC Hansa ohoho 
Wer läßt die Gegner beten wenn die Fans singen im Chor 

FC Hansa du bist so genial 
FC Hansa wir lieben dich total 
Auch wenn du mal daneben schießt 
wir sind für dich da - FC Hansa - FC Hansa 

Wer hat den schönsten Fußballpräsidenten auf der Welt - FC Hansa ohoho 
Wer hat den besten Torwart der die Bälle alle hält - FC Hansa ohoho 
Wer hat die größten Fans die rufen laut bei jedem Tor - FC Hansa ohoho 
Wer läßt die Gegner beten wenn alle singen im Chor 

FC Hansa du bist so genial 
FC Hansa wir lieben dich total 
Auch wenn du mal daneben schießt 
wir sind für dich da - FC Hansa - FC Hansa

Puhdys - Harley Traum 

Afrika , Amerika - nur einmal seh'n. 
Den Tank zwischen den Knie'n. 
Viel zu jung und viel zu schnell. 
Plötzlich blieb die Uhr grausam für Ihn steh'n. 
Er hörte noch Sirenen, die seinetwegen schrie'n. 
Er spürte weder Zeit noch Raum. 
Ihm blieb nur der Harley-Traum. 

Afrika , Amerika - nur die Sehnsucht war schon da. 
Lange her, der Traum bleibt leer, 
Keine Abenteuer mehr. 
Er hört noch die Sirenen, die seinetwegen schrie'n. 
Die Musik in seinen Ohr'n. 
Hört er noch immer die Motor'n. 

Refrain: 
Fliegen auf dem Highway durch Amerika. 
Fliegen auf dem Highway, er wär' so gerne da. 
Tanzen wie auf Wolken, schauen auf das Meer. 
Fliegen auf dem Highway, der Sonne hinterher. 

Ah, Ah, Ah, Ah - der Sonne hinterher. 
Ah, Ah, Ah, Ah - der Sonne hinterher. 
Ah, Ah, AH, Ah - der Sonne und dem Wind hinterher.

Puhdys - He John 

Bilder schmückten meine Wand. 
He, John, darauf Dein Name stand. 
Und meine Haare trug ich ganz genau wie Du. 
Warst Du zu hören, hört ich zu. 
Du wecktest in mir Dinge, die mir neu und fremd. 
Sehnsucht, die ich nie gekannt. 

Es war Dein Lied, das mir gefiel. 
Ich sang es mit mal laut mal still. 
In meinen Träumen wollt ich damals sein, wie Du. 
Wie Du wollt ich im Leben stehn. 
Und viele Stunden hatte ich oft keine Ruh, 
hört ich Dein Lied: Give Peace a Chance. 

Weg zwischen Wirklichkeit und Traum 
ließ Deinem Leben keinen Raum. 
Sehe Dein Bild vor mir, das schweigend von Dir spricht. 
Weiß, daß mehr als Erinnrung bleibt. 
Und Deine Stimme, die die Wahrheit sucht, erlischt. 
Doch Deine Lieder schweigen nicht. 

Sehe Dein Bild vor mir, das schweigend von Dir spricht. 
He, John, Lieder schweigen nicht. 

Deine Lieder schweigen nicht. 
He, John, Lieder schweigen nicht. 
Deine Lieder schweigen nicht. 
He, John, Lieder schweigen nicht. 
Deine Lieder schweigen nicht. 
He, John, Lieder schweigen nicht.

Puhdys - Heiß wie Schnee 

Wenn sich der Schrei des Tages hebt. 
Wenn sich das Rad des Lebens dreht. 
Und uns zerreibt wie Staub aus harten Stein. 

Wenn uns Verrat und Freude peitscht, 
Erfolg das Blut zu schnell antreibt, 
dann muß man Feuer und muß Kühler sein. 

Heiß wie Schnee, Heiß wie Schnee 

Wenn sich der Schrei des Tages senkt. 
Da wurde keinem was geschenkt. 
Wir sagten "Ja" und sagten selten "Nein". 

Heiß wie Schnee 

Wir sah'n uns stark uns sah'n uns schwach. 
Die Mauern stehn, noch fehlt das Dach 
dann muß man Feuer und muß Kühler sein. 

Heiß wie Schnee, Heiß wie Schnee 

Denn auch die Lust verbrennt uns fast 
und wird vielleicht schon morgen Hass 
dann muß man Feuer und muß Kühler sein. 

Man gewinnt und man verliert 
ist manchmal Mensch und oft nur Tier 
dann muß man Feuer und muß Kühler sein. 

Heiß wie Schnee, Heiß wie Schnee 

Die Welt ist groß, ein Leben klein 
dann muß man Feuer und muß Kühler sein. 

Die Welt ist groß, ein Leben klein 
dann muß man Feuer und muß Kühler sein. 

Heiß wie Schnee, Heiß wie Schnee 
Heiß wie Schnee, Heiß wie Schnee

Puhdys - Herbstwind 

vogelzüge ziehn sie fliehn 
vor dem eis ins ew´ge grün 
züge ziehn züge ziehn 

warum bleib ich hier 
spür ich nicht manchmal auch die gier 
und bleib hier bleib bei dir 

fremde sonne brennt aufs hemd 
während sie das herz nie fänd 
und bleibt fremd und bleibt fremd 

sehnsucht treibt uns weit 
nach dem unbekannten glück 
und zurück und zurück

Puhdys - Hiroshima

Nur ein Schatten blieb 
von ihm in Hiroshima 
als das Feuer schwieg 
Doch den keiner kennt 
in Hiroshima 
wurde Stein der schrie 
und er schrie 
erinnert euch gut 
sonst holt euch die Glut 
wie hier 

Fliege mein Lied 
nach Hiroshima 
Flieg zum Schattenstein 
und versprich dem Mann 
in Hiroshima 
das wird nie mehr sein 
Denn die Welt 
erinnert sich gut 
sonst holt sie die Glut 
wie Hiroshima 

Puhdys - Höhenflug 

Ich hatte oft schon Glück als Kind, 
das Leben hat mich lieb. 
Ich hing die Segel in den Wind, 
bis ich nach oben trieb. 
Doch ich hab mir den Weg gemerkt, 
der mich wieder auf den Boden bringt. 
Ganz leise und fast unbemerkt, 
so wie ein Schmetterling. 
Und bis zum nächsten Höhenflug 
krieg ich am Boden neuen Schub 
im Alltagsleben. 

Such mich nicht im Märchenland 
und nicht im Paradies. 
Geh einfach nur die Straße lang, 
wo es nach Leben riecht. 

Und wenn mich mal der Teufel holt, 
geb ich mich nicht gleich hin. 
Zum Sterben fehlt mir die Geduld, 
weil ich ein Träumer bin. 
Und bis zum nächsten Höhenflug 
krieg ich am Boden neuen Schub 
im Alltagsleben. 

Such mich nicht im Märchenland 
und nicht im Paradies. 
Geh einfach nur die Straße lang, 
wo es nach Leben riecht.

Puhdys - Hören und Sehen 

Dort, wo der Strom unsre Schiffe trägt 
hat er Geschwätzigkeit abgelegt. 
Laut brüllt das Kleine, das Große schweigt. 
Stumm steht das Haus, eh die Wand sich neigt. 
Stumm steht das Haus, eh die Wand sich neigt. 

Dort, wo der Strom unsre Schiffe trägt 
hat er Geschwätzigkeit abgelegt. 
Stößt das Laub sich von Bäumen ab. 
Still singt das Jahr an der Zeiten Grab. 
Still singt das Jahr an der Zeiten Grab. 

Was grad Dein Ohr vernimmt, ist nicht sehr wahr. 
Was wie ein Nashorn kommt, ist nicht die Gafahr. 

Öffne mehr als nur die Augen! 
Dann wirst Du zum Sehen taugen. 

Zorn schwillt von innen her, 
das gibt ihm Saft. 
Tief von den Wurzeln aus 
fließt des Lebens Kraft. 

Öffne mehr als nur die Augen! 
Dann wirst Du zum Sehen taugen. 
Öffne mehr als nur die Augen! 
Dann wirst Du zum Sehen taugen. 

Dort, wo der Strom unsre Schiffe trägt 
hat er Geschwätzigkeit abgelegt. 
Stößt das Laub sich von Bäumen ab. 
Still singt das Jahr an der Zeiten Grab. 
Still singt das Jahr an der Zeiten Grab.

Puhdys - Ikarus 

Einem war sein Heim, war sein Haus zu eng, sehnte sich in die Welt. 
Sah den Himmel an, sah wie dort ein Schwan hinzog. 

Er hiess Ikarus und er war sehr jung, war voller Ungeduld 
Baute Fluegel sich, sprang vom Boden ab und flog und flog. 

Steige Ikarus ! 
Fliege uns voraus ! 
Steige Ikarus ! 
Zeige uns den Weg ! 

Als sein Vater sprach: "Fliege nicht zu hoch ! 
Die Sonne wird dich zerstoer'n." 
Hat er nur gelacht, hat er laut gelacht, und schwieg. 

Er hat's nicht geschafft, und er ist zerschellt 
Doch der erste war er. Viele folgten ihm, 
Darum ist sein Tod ein Sieg - ein Sieg ! 

Steige Ikarus ! 
Fliege uns voraus ! 
Steige Ikarus ! 
Zeige uns den Weg ! 

Einem ist sein Heim, ist sein Haus zu eng, er sehnt sich in die Welt, 
Sieht den Himmel an, sieht wie dort ein Schwan hinzieht. 

Er heisst Ikarus und ist immer jung, ist voller Ungeduld. 
Baut die Fluegel sich 
Springt vom Boden ab und fliegt und fliegt. 

Steige Ikarus ! 
Fliege uns voraus ! 
Steige Ikarus ! 
Zeige und den Weg ! 

   
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