Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nicht bereit, auf die Rückzahlung des an Hartz-IV-Bezieher zu viel ausgezahlten Kindergeldes zu verzichten. Dazu hatte die nordrhein-westfälische SPD-Chefin Hannelore Kraft die Bundesregierung aufgefordert. Allerdings müssen die Betroffenen trotz Rückforderung nicht damit rechnen, dass ihnen das nicht zustehende Geld demnächst einfach abgezogen wird. «Das ist einfach Geld, das zu viel ausgezahlt worden ist und das jetzt von den Behörden - auch als Geld des Steuerzahlers - wieder zurückgeholt werden muss», sagte von der Leyen am Donnerstag in Berlin.