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     Gesundheit  

Neue Therapien für Herzpatienten


Hoffnung für Herzpatienten mit Rhythmusstörungen: Eine neue Therapie kann die Lebensqualität von Betroffenen mit Vorhofflimmern gravierend verbessern. Das Medikament Dabigatran mache im Gegensatz zu bisherigen Präparaten gegen Blutgerinnung häufige Laborkontrollen überflüssig, erfordere keine abgestimmte Ernährung und verringere die Gefahr schwerer Blutungen, sagte die Ärztliche Direktorin des Herzzentrums Dresden, Prof. Ruth H. Strasser, vor den Herz-Kreislauf-Tagen (29. bis 31. Januar) in Dresden. Das Medikament sei in niedriger Dosierung bereits in der Orthopädie zur Thrombose-Prophylaxe eingesetzt worden.
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     Gesundheit29.Januar 2010  

Milliarden-Hilfen für Krankenkassen umstritten


Die geplante Finanzspritze von 3,9 Milliarden Euro für die gesetzlichen Krankenkassen ist zwischen Regierungskoalition und Opposition umstritten. Grüne, Linke und SPD forderten am Freitag im Bundestag die Regierung auf, gegen überhöhte Medikamentenpreise vorzugehen - statt mit Steuergeldern die Gewinne der Pharmakonzerne weiter zu steigern. Auch hier betreibe die Koalition nur reine Klientelpolitik, hieß es bei der ersten Lesung eines entsprechenden Gesetzes zur Stabilisierung der Sozialkassen. Der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter (CDU) hielt dagegen, dass ohne diese einmalige Finanzhilfe sich der Druck auf die gesetzlichen Krankenkassen noch weiter erhöhen werde.
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     Gesundheit28.Januar 2010  

Apotheker: Jede zweite Internet-Arznei gefälscht


Jedes zweites Medikament, das im Internet gekauft werden kann, ist inzwischen gefälscht. Die Apotheker schlagen Alarm, denn falsche Pillen können im schlimmsten Fall tödlich sein. Die niedersächsische Apothekerkammer fordert fälschungssichere Arzneimittel-Verpackungen. Gefahren gehen vor allem von sogenannten Lifestyle-Pillen wie Schlankheitsmitteln oder der Potenzpille Viagra aus, die eigentlich verschreibungspflichtig ist.
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     Gesundheit28.Januar 2010  

Milben vertreiben: Kuschelteddy ins Gefrierfach


Milben bereiten Hausstauballergikern große Probleme: Sie können einen allergischen Schnupfen und tränende Augen hervorrufen. Daher sollten sie immer schnellstens beseitigt werden, rät der Bundesverband der Pneumologen in Heidenheim. Milben nisten sich vor allem in Matratzen und haarigen Gegenständen wie Teddybären ein. Die Lungenärzte empfehlen milbendichte Überzüge für Matratzen und das tägliche Lüften des Bettzeugs. Um Milben in Stofftieren und Kuscheldecken abzutöten, werden die Gegenstände am besten regelmäßig für einen Tag in einer Plastiktüte im Gefrierschrank eingefroren.
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     Gesundheit27.Januar 2010  

Viele berufstätige Frauen haben Nackenschmerzen


Frauen plagen im Job häufig Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. 61,1 Prozent der Vollzeitbeschäftigten leiden während oder nach der Arbeit unter solchen Problemen. Von allgemeiner Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung berichten 49,2 der Frauen. Schmerzen im unteren Rücken spüren 48 Prozent. Das geht aus dem Bericht «Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2008» der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund hervor.
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     Gesundheit27.Januar 2010  

Einschlafprobleme: Was das Zubettgehen erleichtert


Rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Und das ist keine Zeitverschwendung. Denn ohne die nächtliche Pause ist ein gesundes und aktives Leben nicht möglich: Im Schlaf tankt das Immunsystem neue Kraft. Das Gehirn verarbeitet die Reize des Tages. Die Muskeln entspannen sich, die Haut hat Zeit zur Regeneration. Die Voraussetzung für intensive und ausreichende Erholung ist dabei eine ungestörte Einschlafphase.
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     Gesundheit26.Januar 2010  

Die einzigartige Butternote


(djd)- Alles in Butter? Wenn Feinschmecker Wert auf das gewisse Etwas legen, ist meist alles in Butter. Denn nur sie besitzt ein einzigartiges Aroma, ist ein idealer Geschmacksträger und lässt sich vielfältig verwenden. Das Besondere: Butter verleiht kalten wie auch warmen Speisen eine unverwechselbare Note und intensiviert zugleich deren Eigengeschmack. "Aufgrund der großen Vielfalt an Fettsäuren schmilzt das Butterfett im Mund nach und nach. So hält das Geschmackserlebnis länger an", erklärt Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder. "Butter ist lecker, leicht bekömmlich und gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu."
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     Gesundheit26.Januar 2010  

Vitamin-C-Präparate schützen nicht vor Erkältung


Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn hin. Wissenschaftlich gebe es keine Belege für die vorbeugende und heilende Wirkung solcher Präparate. Daher sei es auch nicht notwendig , routinemäßig dazu zu greifen, denn in der Regel lässt sich eine ausreichende Nährstoffversorgung über die Nahrung erreichen. Obst und Gemüse sowie daraus hergestellte Säfte sind laut der DGE die besten Vitamin-C-Quellen. Erwachsene sollten 100 Milligramm, Raucher 150 Milligramm täglich über die Nahrung aufnehmen. Schon eine halbe rote Paprika, eine Kiwi und eine Tomate oder ein Glas Orangensaft und eine Portion gegarter Brokkoli liefern 150 Milligramm des Vitamins.
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     Gesundheit  

Dopingmittel schützt Frühchen vor Behinderung


Das oft als Dopingmittel genutzte EPO kann vielen Frühgeborenen zu einem besseren Leben verhelfen. Das Mittel zur Behandlung von Blutarmut führte dazu, dass extrem kleine Frühchen mit Hirnblutung seltener behindert und deutlich intelligenter waren, als solche, die kein EPO bekommen hatten. Das fanden Mediziner aus Hannover heraus. Für die Langzeitstudie untersuchten Kinderärzte und Psychologen von 1993 bis 1998 zunächst 200 Neugeborene unter 1000 Gramm. Zehn Jahre nach ihrer Geburt wurden die Kinder erneut untersucht.
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     Gesundheit4.Januar 2010  

Mit dem Rauchen aufhören: Sport hilft dabei


Sport kann nicht nur das unmittelbare Verlangen nach Nikotin senken. Einer Studie der Universität Exeter in Großbritannien zufolge erleichtert er auch die Tabakentwöhnung. Schon ein 15-minütiges, intensives Training auf dem Fahrrad reiche, um die durch Reizbilder ausgelöste Gier nach Zigaretten deutlich zu verringern, erläutert Prof. Tobias Welte von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Werne. «Ein Grund für viele Rückfälle bei der Raucherentwöhnung sind Umweltreize, die der Nikotinsüchtige gewohnheitsmäßig mit Zigaretten verbindet», erklärt Welte.
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